Betriebe im Kreis Warendorf schlecht auf Krisenfälle vorbereitet
Die Bertelsmann Stiftung aus dem benachbarten Gütersloh warnt vor großen Lücken bei der Krisenvorsorge deutscher Unternehmen. Laut aktueller Studie fühlt sich jedes zweite Unternehmen schlecht auf die nächste Krise vorbereitet. Das betrifft auch viele Betriebe im Kreis Warendorf.
Nur rund jeder fünfte Betrieb gut aufgestellt
Ob Stromausfall, Cyberangriff oder Lieferprobleme: Nur knapp 19 Prozent der Betriebe fühlen sich gut auf solche Krisen vorbereitet. Mehr als die Hälfte will aber aus früheren Krisen gelernt haben. Trotzdem fehlen häufig konkrete Notfallpläne und regelmäßige Übungen. Regelmäßiges Durchspielen möglicher Krisen könne zum Beispiel den Ausfall wichtiger Lieferanten oder Mitarbeiter besser auffangen, so die Stiftung.
Forscher: “mehr in Krisenvorsorge investieren”
Die aktuelle Studie zeigt, dass sich nachhaltiger wirtschaftende Unternehmen häufig auch als erfolgreicher und krisenfester einschätzen. Für Betriebe auch bei uns im Kreis Warendorf empfehlen die Forscher der Bertelsmann Stiftung, stärker in neue Ideen und die eigene Krisenvorsorge zu investieren.
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