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Bombenentschärfung: Zugstrecke Münster-Warendorf gesperrt

Peter Asmussen (v.l.), Patrick Engelbert und Barbara Bremmer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe entschärften die 250 Kilogramm schwere amerikanische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. © Stadt Münster/Feuerwehr

Update 18:00 Uhr

Der Blindgänger wurde erfolgreich entschärft, die Evakuierung ist beendet. Die 250 Kilogramm schwere amerikanische Bombe hatte zwei Zünder, die entschärft werden mussten.
Die Sperrungen der Bahnstrecke Münster-Warendorf, des Dortmund-Ems-Kanals und der Warendorfer Straße sind aufgehoben.

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Bahnpendlerinnen und-pendler aus dem Kreis Warendorf Richtung Münster und zurück können heute Nachmittag nicht mit dem Zug fahren. Grund ist die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Münsteraner Stadtteil Mauritz. Dafür muss auch die Schienenstrecke Münster-Warendorf gesperrt werden (RB67).

3000 Menschen betroffen

Rund um den Fundort der 250 Kilo-Bombe wird schon in einem Radius von einem halben Kilometer evakuiert. Gut 3000 Menschen wohnen rund um den Fundort an der Admiral-Scheer-Straße in Münster. Für sie gibt es eine Notbetreuungsstelle in der Halle Münsterland.

Umgehungsstraßen-Knotenpunkt bleibt frei

Autofahrer auf der Umgehungsstraße sind nicht betroffen: der Knotenpunkt Warendorfer Straße/Umgehungsstraße bleibt für den Feierabendverkehr frei. Die Warendorfer Straße kann allerdings nicht befahren werden. Sie ist für die Entschärfung genau wie die Schienenstrecke und der Schifffahrter Damm gesperrt.