Brände auf Entsorgungsanlagen richten große Schäden an - Forderungen aus Ennigerloh
Ein kleiner Akku im Müll kann für eine ganze Recyclinghalle gefährlich werden. Falsch entsorgte Batterien lösen immer wieder Brände in Entsorgungs- und Recyclinganlagen aus – auch im Kreis Warendorf. Erstmals liegt eine Studie dazu vor, die das Ausmaß und die Folgen in den deutschen Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft sichtbar macht.
Große Gefahren lauern
Und die Folgen sind groß. Lithium-Ionen-Batterien können Brände auslösen, Anlagen zerstören und Beschäftigte gefährden. Die Entsorgungsbetriebe investieren deshalb viel Geld in Brandmelde- und Löschtechnik. Gleichzeitig wird es schwieriger, die Anlagen zu versichern, heißt es dort. Die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung fordert deshalb bessere Rücknahmesysteme und mehr Verantwortung von Herstellern und Politik. Batterien sollen gar nicht erst im falschen Müll landen. Für die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung e.V. (ASA) in Ennigerloh ist die Studie ein wichtiger Meilenstein. Sie wurde heute vorgestellt.
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