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Streit um Rettungsdienstkosten im Kreis Warendorf beigelegt

Der Streit um mögliche Gebühren für Notarzteinsätze und Krankenwagenfahrten ist beigelegt. Das hat die Kreisverwaltung erklärt. Demnach haben sich der Kreis Warendorf und die Krankenkassen auf ein umfangreiches Paket geeinigt.

Harte Verhandlungen kommen zum Ende

Die Krankenkassen wollten nicht mehr für Lehrfahrten aufkommen, wenn also ein Patient nicht ins Krankenhaus gebracht wird. Im Gegenzug drohte der Kreis Warendorf damit, noch im Oktober erste Gebührenbescheide an die Menschen zu verschicken und die Kosten auf die Patienten umzulegen. Die Krankenkassen verzichten jetzt auf Nachforderungen für vergangene Jahre. Der Kreis übernimmt Kosten aus 2025 und 2026.

Finanziell gut für den Kreis Warendorf

Mit dieser Einigung spart die Kreisverwaltung rund 5 Millionen Euro. Um das Paket abzustimmen, kommt der Kreistag morgen zu einer Sondersitzung zusammen.