Kreis Warendorf bei geplanter Abschiebung einen Schritt weiter
Die geplante Abschiebung eines im Kreis Warendorf wohnhaften ehemaligen IS-Kämpfers aus Tadschikistan ist einen Schritt weiter. Das Verwaltungsgericht Münster hat auf Antrag des Kreises Warendorf einen Beschluss mit aufschiebender Wirkung von Anfang des Jahres geändert.
Dabei beruft es sich auf ein Urteil aus einem anderen Prozess in der vergangenen Woche. Darin war entschieden worden, dass dem 39-jährigen Mann mit „beachtlicher Wahrscheinlichkeit“ in seinem Heimatland keine Folter droht.
Der Tadschike hatte Aufsehen erregt, als er sich aus Protest in der Oelder Polizeiwache mit einem Messer selbst verletzt hatte.
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