Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf gratuliert - und fordert
Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf hat den neuen Kommunalvertretungen im Kreis Warendorf gratuliert – sie wünscht ihnen viel Kraft und Erfolg. Das heimische Handwerk hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Politik. Sie hat aber auch klare Forderungen an sie.
Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft betont: Die Betriebe seien auf gute Standortbedingungen angewiesen. Dazu zählen unter anderem Verkehrspolitik, Flächenverfügbarkeit und Gewerbesteuern. Wesentliche Punkte, auf die es in den kommenden Jahren ankommt, sind laut Tischner: Investitionen in schulische, berufliche Bildung, in Qualifikation und Integration von Geflüchteten. Außerdem müsse der Wohnungsbau entschlossen vorangebracht, entbürokratisiert und in eine nachhaltige Stadtentwicklung eingebettet werden.
Flächen für die Wirtschaft müssten bereitgestellt und die Verkehrsinfrastruktur gestärkt werden, sagt er. Für Tischner ist auch ein planbarer Kurs in der Energie-, Wärme- und Klimapolitik notwendig. Eine weitere Forderung des Handwerks: moderne und digitale Verwaltungen, die effizient und mittelstandsorientiert arbeiten.
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