Nach Schüssen in Ahlen: Staatsanwaltschaft fordert lange Haftstrafen
Im Prozess rund um die Schüsse auf einem Ahlener Supermarktparkplatz im Dezember hat die Staatsanwaltschaft acht Jahre Haft für den Angeklagten gefordert. Das berichtet die Tageszeitung „Die Glocke“ in ihrer heutigen Ausgabe.
Der Angeklagte habe heimtückisch gehandelt, seine Opfer seien arg- und wehrlos gewesen. Deshalb wertet die Staatsanwältin die Tat als versuchten Mord. Der 69-Jährige hat laut Anklage einem Mann aus seiner Nachbarsfamilie in den Rücken geschossen, dessen Mutter habe er mit der Pistole auf den Kopf geschlagen. Dahinter steht die Vermutung der Familie des Angeklagten, die Nachbarn könnten hinter dem Mord an einem ihrer Söhne, Thomas Atak, vor vier Jahren stecken.
Die Opfer als Nebenkläger forderten über ihren Anwalt 13 Jahre Haft – wegen niederer Beweggründe. Die Verteidigung plädierte auf drei bis vier Jahre Haft wegen versuchten Totschlags. Am 2. September wird ein Urteil erwartet.
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