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Originalmanuskripte von Augustin Wibbelt gekauft

Knut Langewand (Kreisarchivar), Hermann-Ulrich Viskorf (Vorsitzender der Rottendorf-Stiftung), Carl Pinnekamp und Rainald Gehringhoff (beide Stiftungskuratorium) in den Räumen von „Wibbelts Welt“. - Foto: Kreis Warendorf

Das Kreisarchiv in Warendorf ist um zwei originale Handschriften des plattdeutschen Dichters Augustin Wibbelt reicher. Die Manuskripte des Dichters aus Ahlen-Vorhelm stammen aus den Jahren 1910 und 1912. Beide Bücher haben sich vorher in privater Hand befunden. 

Rottendorf-Stiftung macht Ankauf möglich

Möglich war der Kauf durch finanzielle Unterstützung der Rottendorf-Stiftung, heißt es aus dem Kreishaus. Augustin Wibbelt gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der plattdeutschen Literatur - und jetzt lagern die beiden Orginalmanuskripte von „Das Buch von den vier Quellen" und „Ein Sonnenbuch" ebenfalls im Kreisarchiv im Kreishaus in Warendorf. 

Wibbelt-Msueum im Kreisarchiv

Im Archiv wird der gesamte Nachlass von Wibbelt gepflegt: Seit 2020 gibt es dort auch ein kleines Wibbelt-Museum. 

Einfluss bis heute spürbar

Gestorben ist der Dichter und Priester Augustin Wibbelt 1947. Sein Einfluss ist bis heute spürbar – seine Gedichte werden heute noch in Grundschulen bei uns auswendig gelernt. Berühmtestes Beispiel ist das Gesicht “Pöggsken”.