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Schließung des Marienhospitals: Erste Reaktionen

Symbolfoto

Die Stadt Oelde reagiert mit großer Bestürzung auf die Nachricht von der Schließung des Marienhospitals. Seit gestern Abend steht fest; das stationäre Leistungsangebot des Krankenhauses wird Ende Dezember eingestellt. 

Die Geschäftsführung der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen, KHO, betont, die Entscheidung sei sehr schwer gefallen, aber aus finanzieller Sicht unausweichlich gewesen. Die Bürgermeisterin von Oelde, Karin Rodeheger, sieht die Verantwortung noch ganz woanders: 

Die Stadt Oelde will sich dafür einsetzen, dass auch künftig für eine gute akutmedizinische Versorgung in der Stadt gesorgt ist – dazu werden in den kommenden Tagen Gespräche mit den zuständigen Landesbehörden geführt, sagte uns Rodeheger. Auch eine Bürgerinformationsveranstaltung ist in Planung. 

Am Nachmittag haben wir vor dem Krankenhaus Patienten und Angehörige gesprochen – die Stimmung ist gedrückt:   

Bis zum Ende des stationären Betriebs will die KHO für eine verlässliche und sichere Betreuung der Patientinnen und Patienten sorgen. Zeitnah sollen Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über berufliche Perspektiven innerhalb der KHO geführt werden. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben.