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Stadt Warendorf erinnert an Ehrenbürger Paul Spiegel

Foto: Stadt Warendorf

Mit einer Gedenkveranstaltung hat die Stadt Warendorf am Wochenende an ihren Ehrenbürger Paul Spiegel erinnert. Unter dem Titel „Stimme gegen das Vergessen“ stand die Erinnerung an den ehemaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden im Mittelpunkt - und die Frage nach der Bedeutung seines Vermächtnis für die Gegenwart, heißt es von der Stadt Warendorf. Spiegel war im September vor 25 Jahren zum Ehrenbürger der Stadt Warendorf ernannt worden.

Neue Brücke soll nach Spiegel benannt werden

Zur Veranstaltungen war auch Spiegels Ehefrau mit ihren Töchtern angereist. Ihr Mann habe große Hoffnungen in die Jugend gesetzt, sagte sie . Mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen sei es wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben und aufeinander zuzugehen. Warendorfs Bürgermeister Horstmann kündigte an, die neue Brücke der Stadtstraße Nord nach Paul Spiegel benennen zu wollen.

Spiegel war neben seiner Tätigkeit als Präsident des Zentralrats der Juden auch Journalist und Unternehmer. Der gebürtige Warendorfer starb 2006 in Düsseldorf.