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Weltbienentag: Kreisimkerverein Warendorf-Beckum warnt erneut vor Ausbreitung der Asiatischen Hornisse

Heute ist Weltbienentag. In NRW werden die heimischen Bienen zunehmend bedroht – durch die Ausbreitung der eingeschleppten Asiatischen Hornisse. Der Kreis Warendorf ist da keine Ausnahme 

Hornissen töten auch wildlebende Insekten und Spinnen

Im vergangenen Jahr waren im Nordkreis nur wenige Exemplare der Asiatischen Hornisse nachgewiesen worden, in diesem Frühling sind es mehr - und es sind erste Nester aufgetaucht, warnt der Kreisimkerverein Warendorf-Beckum. Die Hornissen greifen nicht nur die Imker-Bienen an, sondern töten auch wildlebende Insekten und Spinnen. Das verursache ökologischen und wirtschaftlichen Schäden in der Landwirtschaft. Blüten werden nicht mehr bestäubt, dazu kommen Frassschäden im Obstbau, heißt es von den Imkern 

 Landeshilfen reichen nicht aus 

Eine neues Landesförderkonzept zum Schutz der Honigbienen reiche nicht aus, heißt es weiter. Die bereitgestellten  Mittel reichen nach Auskunft des Landesverbands Westfälischer und Lippischer Imker e.V. gerade einmal  in nur 10  Kreisen und kreisfreien Städten in NRW die Bekämpfungstechnik gegen die Asiatische Hornisse zu fördern.