Berlin | Gericht: Eilantrag gegen Atommülltransporte ohne Erfolg
Kernkraft
Berlin (dpa) - Im juristischen Tauziehen um die Atommülltransporte vom rheinischen Jülich ins Zwischenlager Ahaus im Münsterland auf der Straße quer durch NRW haben Gegner eine Niederlage erlitten. Das Verwaltungsgericht Berlin lehnte einen Eilantrag der Umweltschutzorganisation BUND NRW ab, wie ein Sprecher mitteilte. Dabei ging es um die Frage, ob der Transport von 152 Castor-Behältern mit hochradioaktivem Material wie genehmigt sofort vollzogen werden darf.
Der Streit kann auch in die nächste Instanz gehen. Eine aufschiebende Wirkung hätte es aber nicht, wenn sich das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit der Sache befassen muss. Die Berliner Gerichte sind zuständig, weil das Bundesamt in Berlin sitzt.
Nach Ansicht des BUND ist der Transport des Atommülls nicht hinreichend sicher und die Verlagerung nach Ahaus bringe keinen Sicherheitsgewinn. Ein Datum, wann die Transporte beginnen, gibt es weiterhin nicht.
© dpa-infocom, dpa:260109-930-520882/1
Weitere Nachrichten aus NRW & der Welt
Schlagzeilen
Lokalnachrichten
Ennigerloh will Stadtjubiläum groß feiern
Lokalnachrichten
Teile von Beckum ohne Strom
Polizeibericht
Sendenhorst-Kreis Warendorf. Tatverdächtiger stellt sich! Öffentlichkeitsfahndung nach Raub/Überfall auf Supermarkt
Lifestyle & Freizeit
Berlin | Aufstieg und Absturz: Leben von René Benko wird verfilmt
Polizeibericht
Gelsenkirchen. Gestohlene Werkzeuge bei Verkehrskontrolle aufgefunden. Beute zum Teil aus dem Kreis Warendorf
Lifestyle & Freizeit
Berlin | Streamer und Sender werden zu Investitionen verpflichtet
Stars & Sternchen
Berlin | Streamer und Sender werden zu Investitionen verpflichtet
Lifestyle & Freizeit