München | Was Heidi Klums «Form von ADHS» für sie bedeutet
Model
München (dpa) - Nach ihrem Sohn Henry spricht jetzt auch Model Heidi Klum (52) öffentlich über eine ADHS-Störung. Sie habe eine «Form von ADHS», sagte sie der Zeitschrift «Glamour» und erklärte: «Ich sehe ADHS als etwas Positives, weil ich damit mehr Sachen gleichzeitig machen kann. Es ist meine Superpower.»
Sie sei wegen der Störung «sehr hyperaktiv», sagte Klum. «Ich kann tausend unterschiedliche Sachen auf einmal machen. Ich mache viele Projekte gleichzeitig und lade mir immer noch mehr auf.»
Anfang März hatte auch Klums Sohn Henry in der ProSieben-Sendung «On & Off the Catwalk» darüber gesprochen, dass er als Kind «starkes ADHS» gehabt habe.
Wie sich ADHS bemerkbar macht
Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums beginnen Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) im Kindes- und Jugendalter, sie können aber auch bei Erwachsenen weiter bestehen. Zu den Symptomen gehören Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Sie können demnach unterschiedlich stark ausgeprägt sein und müssen nicht immer alle gleichzeitig auftreten.
Allerdings ist nicht jedes unruhige oder unaufmerksame Kind gleich von ADHS betroffen. Ob wirklich eine krankhafte Störung vorliegt, können laut Ministerium nur erfahrene Ärztinnen und Ärzte oder Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten untersuchen und feststellen.
© dpa-infocom, dpa:260311-930-800532/1
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