Black Friday-Shopping per KI
24. November 2025
Die jährliche Online-Schnäppchenjagd hat begonnen - die Black Week läuft, am Freitag steht der Black Friday 2025 an und am Montag folgt der Cyber Monday - der offizielle Start des Online-Weihnachtsgeschäftes.
Siebzehn Prozent der Deutschen nutzen schon KI zur Unterstützung beim Onlinekauf - das ergab eine repräsentative Studie der Beratungsfirma Boston Consulting Group. Fast jede dritte Person plant den KI-Einsatz.
Die meisten nutzen ChatGPT und Co., um Produkte miteinander zu vergleichen (47 %), die besten Preise zu finden (41 %) oder um eine Geschenkidee zu bekommen (40 %).
„KI kann in Sekundenschnelle Hunderte von Online-Shops durchsuchen und findet dabei nicht nur das gewünschte Produkt zum besten Preis, sondern auch günstigere Alternativen mit vergleichbaren Merkmalen.“ Tom Fosters im Blog Kaspersky Daily: Black Friday - LLMs helfen beim Sparen.
Und es lohnt sich doch
20%, 30%, 50% - in den Novembertagen überschlagen sich Online-Händler mit Rabatten. Und je näher der Black Friday und der Cyber Monday rücken, umso intensiver wird geworben. Doch viele der Rabatte sind schon vorher eingepreist worden. Das US-Newsportal Newsweek schrieb schon 2023, „Einzelhändler erhöhen die Preise wochenlang vor dem Feiertag, nur um dann drastische Preissenkungen - vermeintliche Black-Friday-Rabatte - anzukündigen, die in Wirklichkeit eine Rückkehr zum ursprünglichen Preis darstellen.“ Trotzdem lohnt sich das Suchen nach dem besten Preis. Eine Preisstudie der Preisvergleichsplattform Idealo bei rund zehntausend Produkten des Black Fridays 2024 ergab eine durchschnittliche Ersparnis von rund sieben Prozent. Die besten Rabatte gab es dabei bei Fernsehern (siebzehn Prozent) vor Staubsaugern (15 %) und Kopfhörern (14 %). So verwundert es nicht, dass deutsche Verbrauchende in diesem Jahr planen, rund dreihundertvierzig Euro im Rahmen von Black Friday und Co auszugeben. Der Richtwert für ein gutes Angebot sind dabei Rabatte von rund dreiunddreißig Prozent sowie ein kostenloser oder vergünstigter Versand.
Vorteil KI
Zunehmend nutzen die Online-Schnäppchenjagende schon KI für einen optimierten Einkauf. Die Gründe sind vielfältig: „Ein LLM hat keine Gefühle und reagiert nicht auf Marketing-Trigger wie „Nur noch zwei Stunden!“ oder „Nur noch ein Exemplar auf Lager!“ - so beschreibt Tom Fosters im Kaspersky Blogbeitrag Black Friday: LLMs helfen beim Sparen einen Vorteil der Rabattsuche mit KI. Weitere Vorteile sind die Option, Hunderte Webseiten in Sekundenschnelle nach Preisen durchsuchen und vergleichen zu lassen. Zudem könnten auch Preisverläufe nachvollzogen und „günstigere Alternativen mit vergleichbaren Merkmalen“ schnellstens gefunden werden. Die beliebtesten KI-Anwendungsfälle der Deutschen sind der Vergleich unterschiedlicher Produkte, die Suche nach dem besten Angebot sowie Anregungen zu Geschenkideen.
Zu den passenden Angeboten prompten
Der beste Preis für das beste Produkt - das sind meist die entscheidenden Verkaufsargumente. Um unter dieser Prämisse die optimalen Angebote zu finden, können ChatGPT und Co bestens helfen. „Vergleiche diese Produkte […] nach den Kriterien: Qualität, Preis, Haltbarkeit, Bewertungen. Liefere mir am Ende eine klare Kaufempfehlung.“ So könnte zum Beispiel ein einfacher Prompt für den Produktvergleich aussehen. Wer ausführlichere Ergebnisse wünscht, könnte diesen Prompt nutzen: „Du bist mein erfahrener Einkaufsberater. Vergleiche für mich die Produkte […] nach Qualität, Reparierbarkeit, Energieverbrauch, Haltbarkeit, Bestpreis-Historie und dem Black-Friday-Risiko (Fällt der Preis nach dem Black Friday oder nicht?). Liefere mir die Ergebnisse in einer grafischen Übersicht mit einem klaren Ranking und einer Kaufempfehlung.“ Aber Achtung - KI kann Fehler machen. Besonders verblüffend niedrige Preise sollten sicherheitshalber noch einmal extern nachrecherchiert beziehungsweise mit einer anderen KI gegenrecherchiert werden.
Bestpreis finden
Wer ausschließlich nach dem besten Preis sucht, könnte diesen Prompt als Basis nutzen: „Du bist mein erfahrener Black-Friday-Einkaufsberater. Finde für dieses Produkt […] das beste Angebot. Ich liefere dir Screenshots, Preislisten und/oder Vergleichslinks. Analysiere dazu systematisch Preise in verschiedenen Shops, effektive Kosten nach Versand, Rabattcodes und Cash Back sowie Retouren-, Garantie-Bedingungen und Alternativprodukte mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis. Liefere mir am Ende die Top-3-Angebote, die Gewinner mit Begründung und eine Risikoempfehlung zur Frage: Jetzt kaufen oder später?“ Und wer sicherheitshalber noch abklären möchte, dass es kein Fake-Angebot ist, könnte prompten: „Hier sind Preise/Preisverläufe/Screenshots zu Produkt […]. Prüfe, ob der Black-Friday-Preis ein echter Rabatt ist oder ein Fake. Bitte mit klarer Kaufempfehlung.“ Natürlich lohnt es sich auch, abseits vom Internet beim lokalen Händler nach einem Rabatt zu fragen, denn nicht immer bekommt man im Netz den besten Preis.
Das passende Geschenk
Was sollen wir nur schenken? Die Frage quält viele vor Weihnachten, besonders wenn es nicht nur Geschenkideen für eine Person braucht, sondern für die ganze Familie. KI kann auch bei dieser Frage entscheidende Anregungen liefern. Ein Einstiegs-Prompt könnte lauten: „Du bist ein kreativer Geschenkberater. Erstelle fünf bis zehn kreative, unkonventionelle und personenbezogene Geschenkideen unter […] Euro für folgende Personen: Person 1 - Interessen […], Alter […]; Person 2… - liefere mir zu jeder Idee eine Begründung und das beste Black-Friday-Angebot.“ Wer den Wünschen noch einen lokalen Touch mitgeben möchte, der kann noch ergänzen: „Alle deine Geschenkideen sollen die Angebote im lokalen Markt in […], die verfügbaren Geschäfte und die regionalen Plattformen berücksichtigen.“
Weitere Prompt-Vorlagen für das KI-unterstützte Shopping finden Schnäppchenjäger u.a. auf einer speziellen Webseite des Beratungsunternehmens KI im Einkauf.
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