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quadro Drogenberatung im Kreis Warendorf: Probleme mit Glückspiel, Cannabis und illegalen Drogen werden mehr

Symbolfoto

Immer mehr Menschen im Kreis Warendorf suchen Hilfe bei der quadro Sucht- und Drogenberatung. Im vergangenen Jahr kamen 808 Männer und Frauen in die vier Standorte der Einrichtung in Ahlen, Beckum, Oelde und Warendorf. Das geht aus der Jahresbilanz von quadro hervor. 

Mehr Beratung wegen Glückspiel- und Cannabis-Problemen

Mit fast 4 von 10 Fällen war der häufigste Beratungsanlass erneut Probleme mit Alkohol. Allerdings suchen immer mehr Menschen Hilfe wegen illegaler und teilillegaler Drogen, vor allem Cannabis. Auch Glückspielsucht nimmt zu, die Beratungsfälle haben sich sei 2023 verdoppelt, so quadro. Die Hilfesuchenden kamen im vergangenen Jahr aus allen Teilen der Gesellschaft. Die meisten waren Erwerbstätige und Auszubildene.

Neue Suchtmittel bei jungen Menschen

Ein weiterer Schwerpunkt war für quadro die Präventionsarbeit, vor allem bei jungen Menschen. Dabei rücken neue Suchtmittel in den Fokus, wie suchterzeugende inhaltsstoffe in Vapes, Lachgas, Mediennutzung und digitales Glücksspiel.