Geschenkideen finden - So geht's mit KI
1. Dezember 2025
- Die Deutschen sind noch skeptisch, wenn es darum geht, KI als Ideengeber für das passende Weihnachtsgeschenk zu finden.
- Nach einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom wollen sich nur neun Prozent der Befragten Impulse für den Weihnachtseinkauf von ChatGPT und Co. geben lassen, drei Viertel setzen auf ihre eigenen Ideen bzw. die von Freunden und Bekannten.
- Rund ein Drittel der Befragten wüssten gerne, wenn sie ein von der KI ausgesuchtes Geschenk bekommen, ebenfalls ein Drittel hätte ein Problem damit.
„KI kann beim Geschenkefinden eine echte Hilfe sein – vorausgesetzt, sie bekommt gute Informationen. Je konkreter Angaben zu Interessen, Hobbys oder dem verfügbaren Budget, desto treffsicherer werden die Vorschläge.“
Lucy Czachowski, Referentin Künstliche Intelligenz & Cloud beim Digitalverband Bitkom in der Pressemitteilung zu der Umfrage.
Ideen für Verwandte und Freunde
- „Ich suche ein Geschenk für eine mir nahestehende Person. Sie ist […] Jahre alt, sie interessiert sich für [Hobbys/Interessen] und das Geschenk darf bis […] Euro kosten. Beachte folgende No-Gos […]. Bitte schlage mir 5/10 klassische, wertige Geschenkideen vor.“
So könnte ein Prompt (die Anweisung an die KI) lauten, um in die Geschenkideen-Suche mit KI einzusteigen. Unser Vorteil bei uns bekannten und/oder nahestehenden Personen: Wir kennen die Vorlieben und Interessen und können so der KI – siehe das einführende Zitat – ganz konkret mitteilen, in welche Richtung unser Geschenkideen gehen sollen. Ergänzt werden kann dieser Basis-Prompt noch im zweiten Satz durch eine Rollenvergabe wie zum Beispiel
- „Du bist ein erfahrener Einkaufsberater und hilfst mit, kreative, exklusive oder liebevolle Geschenkideen zu finden“.
Weitere Infos - persönlichere Ergebnisse
„Insgesamt hat mir die KI bei meinem Test geholfen, mehr Geschenkideen für meine Lieben zu finden, aber sie war kein persönlich-magischer Einkaufsberater. Ich musste mich immer noch durch viele Entscheidungen kämpfen,“ beschreibt Betty Lin-Fisher, Verbraucherjournalistin bei USA TODAY, ihre Erfahrungen beim KI-gestützten Geschenke finden. Allerdings können wir mit der Eingabe weiterer Infos schon die Trefferquote für ein passendes Geschenk erhöhen. Wer zum Beispiel schon mit einem besonderen Geschenk in der Vergangenheit große Freude ausgelöst hatte, kann diesen Geschenkerfolg eingeben und so seinen Prompt persönlich verfeinern. Neben dem Preis können wir der KI mit einer bevorzugten Marke, einer Lieblings-Autorin oder -Autor… oder mit einem Hinweis auf Nachhaltigkeit weitere, persönliche Auswahlkriterien mitgeben.
Suche ohne persönliche Infos
Häufig existieren zum Beispiel im beruflichen Umfeld wenig Hintergrund-Infos, um kreative Geschenkideen zu entwickeln. Abhilfe kann dann ein Dialog mit der KI bringen:
- „Ich suche ein Geschenk für eine Person. Du bist ein erfahrener Geschenkefinder und mein Support. Lass uns bei der Suche schrittweise vorgehen: Erfrage zunächst fünf Informationen, die Du unbedingt für die Geschenkfindung brauchst. Erzeuge aus meinen Antworten im zweiten Schritt ein Profil. Liefere mir anschließend auf dieser Basis jeweils fünf Geschenkideen in den Kategorien (konventionell, kreativ, überraschend).“
So können wir uns mit der KI an Geschenkideen heranarbeiten. Und wenn wir anschließend – sicherheitshalber - kurz checken wollen, ob die Idee nicht möglicherweise peinlich ist, können wir bei ChatGPT und Co. auch eingeben:
- “Überprüfe, ob diese Geschenkidee […] für [ein 12-jähriges Mädchen, eine 41-jährige Frau oder einen langjährigen Kollegen…] peinlich sein könnte. Bewerte den Peinlichkeitsfaktor auf einer Skala von 0 = gar nicht bis 10 = sehr peinlich“.
Wieviel Privates darf es sein
„Was wir oft beobachten, ist, dass die Leute zwar sagen, Datenschutz sei wichtig, aber wenn es hart auf hart kommt, bevorzugen sie doch den digitalen Komfort,“ warnt David Schweidel. Der US-Marketingprofessor lehrt an der Emory University in Georgia. Gerade wer nach sehr persönlichen Geschenkideen sucht, wird vielleicht bei den Vorlieben und Interessen sehr konkret. Dann sollten wir vorsichtig sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt in seinem Ratgeber „Künstliche Intelligenz sicher nutzen“: „Gehen Sie sparsam mit personenbezogenen und vertraulichen Daten um.“ Und ergänzt weiter: „Behalten Sie im Hinterkopf: Eine KI-Anwendung ist abhängig von ihren Trainingsdaten.“ Sensible Daten wie zum Beispiel Namen, Adressen, Telefonnummern oder exakte Geburtsdaten sollten deswegen in den Prompts unbedingt vermieden werden.
Bastelidee und Kartentext
Gerade Kinder schenken häufig eher Selbstgebasteltes. Aber was kann alternativ zu Keksen, Bild oder Hauskonzert vielleicht auch noch wirken. „Frag‘ doch mal die KI“:
- „Bitte gib' mir fünf kreative Bastelideen für ein Weihnachtsgeschenk für meine [Oma, Opa…]. Die Ideen sollen [ungewöhnlich, lustig, überraschend oder…] sein, aber trotzdem leicht zu basteln. Verwende Materialien, die zuhause zu finden sind. Liefere mir jeweils eine leichte, schrittweise Bastelanleitung.“
Und wenn wir zum Geschenk noch eine Karte verschicken, brauchen wir ein paar weihnachtliche Zeilen.
- Ein Basisprompt: „Formuliere eine warme, persönliche Weihnachtskarte für […]. Die [drei, vier…] Zeilen sollen herzlich, authentisch, aber nicht kitschig klingen. Bitte duze/sieze. Schwerpunkte sollen Dankbarkeit für […], gemeinsame Momente [Welche?] oder folgende Wünsche sein: […].“
Und wer alternative Texte bekommen möchte, kann diesen Prompt auch unterschiedlichen KI’s eingeben.
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